Pazifistische Überzeugungen stärken: Einladung zu einem Gespräch am 22. März um 19 Uhr

Pazifistische Überzeugungen stärken: Einladung zu einem Gespräch am 22. März um 19 Uhr

Die Debatten über den russischen Krieg gegen die Ukraine werden immer unabsichtlicher, aussichtsloser und bisweilen verzweifelter. Wir wollen es wagen, dennoch und darum unsere Haltungen zu diesem Krieg und der massiven Militarisierung hierzulande und international darzustellen, ins Gespräch zu bringen und auch vorsichtig Perspektiven zu entwickeln.

Zwar lassen sich keinen Informationen der unmittelbar kriegsbeteiligten Parteien trauen, aber es ist offensichtlich, dass und wie die Dynamik auch dieses Krieges um sich greift, Denken und Handeln militarisiert und Stimmen, die sich dem entziehen, in ein Freund/Feind-Schema drängen. So folgt das Denken der Eskalation auf dem Schlachtfeld – bis hin über die unterschiedliche Konnotation des Body-countings in den Darstellungen deutscher Medien.

Der aktuelle Wunsch der Ukraine nach Streubomben lässt erkennen, dass die Vorstellung eines mit allen Mitteln gerechtfertigten Verteidigungskrieges fragwürdig ist, weil deutlich wird, wie die verfeindeten Parteien einander ähnlicher werden. Dabei ist ohnehin klar, dass Waffen, die Leben retten, es um den Preis der Zerstörung von Leben tun. Leben aber ist unteilbar, auch wenn das menschliche Antlitz des Aggressors, das Russland Putins, in seiner Barbarei genauso unsichtbar geworden ist wie das von Soldaten, die sich als Instrumente dieser Barbarei verstehen. Das gilt unterschiedslos.

Deshalb stellen wir uns Fragen und versuchen uns in Antworten: Wie können wir Idee und Konzept des Pazifismus überdenken bzw. neu denken, dass sie nicht wie bislang und besonders in kriegerischen Zeiten zu einer edlen, aber folgenlosen Haltung erstarren? Wie können wir gegen die Diffamierung pazifistischer Positionen einen Antikriegsdiskurs fördern? Was braucht es, damit der Pazifismus als politisch-ethischer Gesellschaftsentwurf mit einem langen Atem neu gedacht werden kann? Was können wir der kriegsfördernden Propaganda und Praxis der verantwortlichen politischen und medialen Organe entgegensetzen?

Zu diesen und anderen Fragen laden wir mit Unterstützung der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Eimsbüttel zu einem Gespräch am Mittwoch, 22. März um 19 Uhr im Gemeindehaus Christuskirche Eimsbüttel (direkt gegenüber U-Bahn-Station Christuskirche U2)

Pazifistische Überzeugungen stärken – Die Dominanz militärischen Denkens und Handelns nicht akzeptieren – Nationalen und völkischen Ideologien widerstehen – mit einleitenden Beiträgen von Theo Christiansen, Andreas Schultheiß, Pastorin Jark-Albers (Mitglied der Synode der Nordkirche) und Ulrich Hentschel

 

Bildquellen

  • peace-7041249_1920: Bild von Victoria_Watercolor auf Pixabay

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