Verteidigung Deutschlands am Hindukusch

Verteidigung Deutschlands am Hindukusch

Die Meinungsbildung über die deutsche Außenpolitik steht in diesen Tagen unter dem Eindruck der Bilder vom Kabuler Flughafen. Als zentrale Aspekte gelten gemeinhin die Überraschung über den schnellen militärischen Erfolg der Taliban (Hätte die Bundesregierung, wenn sie  4, 6 oder 8 Wochen mehr Zeit gehabt hätte als vielleicht jetzt, wirklich mehr Menschen die Ausreise ermöglichen wollen?), die Schuldzuweisungen für die angeblichen Fehleinschätzungen (doch sehr nach dem Motto: Haltet den Dieb!) und der nahezu einstimmige Chor, dass sich „2015 nicht wiederholen dürfe“ (warum genau eigentlich nicht?). So steht zu erwarten, dass die große deutsche Koalition (in wechselnden Variationen von CDU, SPD, GRÜNE, FDP, die die deutsche Kriegsbeteiligung beschlossen und getragen haben), wiedergewählt und die LINKE, die das abgelehnt hatte, nicht gestärkt wird.

In dieser Situation debattiert der Deutsche Bundestag über den Einsatz der Bundeswehr am Kabuler Flughafen. Die taz hat aus diesem Anlass ein beachtenswertes Interview mit Jan van Aken, langjähriger außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Linken, geführt, auf das wir hier in besonderer Weise hinweisen.

Bildquellen

  • map-1030358_1920: ErikaWittlieb auf pixabay

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